Mai 2010
Holiday Inn Hotels testen iPhone als Zimmerschlüssel
31.05.2010
Aufwändige Spielerei oder nützliche Option?
Wer wer sich demnächst in Chicago oder Houston aufhält, kann dort in zwei Häusern der Hotelkette Holiday Inn sein iPhone als Zimmerschlüssel einsetzen. Die Hotelgruppe Intercontinental Hotels testet dort eine neue Software für iPhones, Blackberrys und andere Smartphones, die in Zukunft Zimmerschlüssel oder Codekarten ersetzen soll. Eine iPhone-App erzeugt spezielle, vom elektronischen Türschloss erkannte Audiosignale, die für jede Türöffnung neu generiert werden und sich somit nicht reproduzierbar wiederholen.
Was sich ein wenig nach Spielerei anhört und bei nur ein oder zwei Übernachtungen sicherlich zuviel Aufwand bedeutet, könnte sich für Vielreisende und Stammkunden in Hotels zu einer interessanten Option entwickeln.
Gefunden und Quelle: iFun.de
OVK stellt neues Premium Ad Package vor
27.05.2010
Vier neue formate für Onlinewerbung
Der Onlinevermarkterkreis (OVK) im BVDW stellt ein Premium Ad Package vor, dass vier neue Richtlinien für Onlinewerbeformate enthält. Dazu gehören Banderole Ad, Maxi Ad, Pushdown Ad und Half Page Ad.
Eine höhere Werbewirkung verspricht sich der OVK von den neuen Werbeformaten. Diese sollen gegenüber dem Universal Ad Package mit Super Banner, Skyscraper und Medium Rectangle als Premium Ad Package etabliert werden.
Das Banderole Ad legt sich als transparenter Balken horizontal über die Webseite und bewegt sich beim Scrollen mit, so dass das Werbemittel mit einer Größe von 770 x 250 Pixel immer im Sichtfeld des Nutzers bleibt. Nach einem Klick auf "Schließen" oder 15 Sekunden Wartezeit verkleinert sich das Werbemittel auf eine 160 x 250 Pixel große Anzeige.
Vor allem für Logout-Seiten interessant ist das Maxi Ad, dass zentral auf einer Seite liegt. Es kann mit einer Größe von 640 x 480 Pixel aber auch als eine Art Interstitial eingesetzt werden. Eine mit 300 x 600 Pixel sehr große Werbefläche bietet das Half Page Ad, das direkt in die Seitenstruktur eingebunden wird. Damit bietet es viel Platz für Bewegtbild- und Rich-Media-Werbeformate.
Das großformatige Pushdown Ad verschiebt für maximal sieben Sekunden den kompletten Webseiteninhalt nach unten. Dabei verdeckt es nicht den Content, bietet aber zugleich ausreichend Fläche für eine aufmerksamkeitsstarke Werbung. Der Pushdown-Effekt kann auf drei verschiedene Arten ausgelöst werden: per Mausklick, über ein Mouse-Over oder automatisch beim Seitenaufruf. Die Breite des Werbemittels ist abhängig von der Seitenbreite, beträgt aber mindestens 728 Pixel. Im eingeklappten Zustand ist es 90 Pixel hoch; aufgeklappt sind es 300 Pixel.
Als Dateiformate aller vier Werbemittel sind GIF, JPG oder Flash zulässig. Pushdown Ad und Maxi Ad dürfen maximal 80 Kilobyte betragen, beim Banderole und Half Page Ad sind es sogar nur 40 Kilobyte.
Quelle: Internet Business World
Groupon schluckt deutschen Klon CityDeal
18.05.2010
Groupon-Fieber und kein Ende in Sicht
Seit Anfang des Jahres kennt die deutsche Gründerszene nur noch ein Thema: Groupon. In den vergangenen Monaten dominierten die diversen deutschen Adaptionen des US-Erfolgskonzeptes die Berichterstattung und den Small-Talk in der Szene. Zunächst lieferten sich die diversen Klone eine heiße Schlacht um die Aufmerksamkeit der Onliner im Lande, fast im Wochenrhythmus entstanden neue Plattformen. Dann folgte die Schlacht ums Geld: In diversen Finanzierungsrunden wurde die ganz große Kohle verteilt. Die Folge waren die ersten Übernahmen und Abwicklungen von kleineren Wettbewerbern. An diesem Sonntag nun der bisherige Höhepunkt: Das US-Vorbild Groupon (www.groupon.com) schluckt den deutschen Marktführer CityDeal (www.citydeal.de). Groupon-Gründer Andrew Mason kündigte den Deal via Twitter mit den Worten “Crazy big Groupon news coming shortly” an. Im Unternehmensblog gab es wenige Stunden später unter der Überschrift “Groupon Europe!” die Details zur Ankündigung. Zitat: “Groupon is now in Europe via the acquisition of Citydeal, the world’s largest Groupon clone.” Mit der Übernahme will Groupon somit nach Deutschland bzw. Europa expandieren – in Großbritannien, Frankreich, Spanien, Italien und einigen anderen Ländern ist CityDeal bekanntlich bereits aktiv. Langfristig soll der Name CityDeal vom Markt verschwinden, die entsprechenden Plattformen werden in den kommenden Monaten umgeflaggt.
Quelle und ganzer Artikel: deutsche-startups.de
Patchwork-Design für die Suchmaschine Spezify
17.05.2010
Öfter mal was Neues… mal wieder eine neue Suchmaschine?
Diese skandinavische Suchmaschine hat zwar schon ein paar Wochen auf dem Buckel, aber dennoch möchte ich sie euch hier nicht vorenthalten, da sie sich vom Konzept schon etwas von den klassischen Suchmaschinen abhebt – besonders hinsichtlich der Darstellung der Suchergebnisse. Während Google, Yahoo, Bing & Co sich auf die klassische Listung der Suchergebnisse beschränken, haben sich die Wikinger äh Jungs von Spezify dazu entschlossen, die Suchergebnisse als Patchwork darzustellen, dabei kombiniert Spezify die Suchergebnisse unter anderem mit Tweets, Videos und Bildern.
Auf den ersten Blick wirken die Suchergebnisse etwas verwirrend, aber wenn man sich etwas in Spezify hineingearbeitet hat, wird man die Suchmaschine durchaus als Brainstorming-Suchmaschine zu schätzen wissen, da man hier mit neuen und immer weiteren verwandten Ergebnissen versorgt wird. Wem die Suchergebnisse zu unübersichtlich erscheinen, der kann bestimmte Kompontenten wie beispielsweise Bilder oder Videos ganz einfach ausblenden, so dass z.B. nur noch Tweets als Suchergebnisse angezeigt werden.
Quelle und ganzer Artikel: SEO-Handbuch.de
Ebay-Chef Zoll über den Wandel zum Social Commerce
12.05.2010
Viele Händler haben sich das Internet lange nur angeschaut. Doch die Einstellung zum Netz ändert sich gerade. Inzwischen planen viele mit ein- oder sogar zweistelligen Umsatzanteilen im Internet. Das war vor einem oder zwei Jahren noch nicht der Fall.
Ebay kämpft an vielen Fronten. Große Marken hersteller müssen überzeugt, kleine Händler dabei aber nicht verschreckt werden. Zudem wächst der Wettbewerb, da große Offline-Anbieter wie Media Markt jetzt ins Netz drängen. Auch eine Antwort auf Facebook und Co. steht noch aus. Denn: "Der Wandel zum Social Commerce ist grundlegend. Ebay muss Nutzungsformen finden, die zum sozialen Internet passen, damit wir in zehn Jahren noch so im Geschäft sind wie heute", sagte Deutschland-Chef Stephan Zoll der FAZ.
Viele Händler auf Ebay sind unzufrieden. Mit Ihrem Service, klagen über zu häufige Änderungen der Geschäftsbedingungen oder den Paypal-Zwang. Wo liegen die Knackpunkte?
Ebay hat sich in den vergangenen beiden Jahren stark an den Käufern orientiert, damit diese weiter auf die Plattform kommen wovon die Händler und Verkäufer natürlich am Ende auch profitieren. Viele Änderungen waren daher insbesondere für den Käufer gut, bedeuteten aber für Händler einen Mehraufwand oder eine Umstellung. Nehmen wir zum Beispiel die Umstellung des Bewertungssystems für Händler. Das hat zuerst viel Unruhe gestiftet, aber die meisten Händler finden dies inzwischen grundsätzlich gut. Nach meiner Auffassung hat sich das Verhältnis zu den Händlern im vergangenen Jahr eher verbessert als verschlechtert. Aber das eine oder andere Mal schießen wir noch über das Ziel hinaus, zum Beispiel bei der Abschaffung der Versandkosten. Das haben wir in der Zwischenzeit wieder relativiert. Grundsätzlich ist Ebay wieder auf dem Weg, Händlern eine verlässliche Verkaufsplattform zu bieten.
Social Community Facebook bald ohne Farmville?
11.05.2010
Jede Abhängigkeit wird irgendwann zum Problem: Die auf Facebook-Apps spezialisierte Spieleschmiede Zynga merkt das gerade am eigenen Leib.
Den Erfolg eines Internetangebots von einem einzigen Drittanbieter abhängig zu machen, ist ein gefährliches Unterfangen. Dies muss gerade Zynga feststellen, der Shooting-Star der Social-Games-Szene, der mit Spielen wie Mafia Wars und vor allem FarmVille Millionen von Social Networkern in seinen Bann gezogen hat.
Zynga ist der führende Anbieter von Casual-Game-Applikationen bei Facebook, sowohl was die Anzahl aktiver Spieler betrifft (über 230 Millionen im Dezember), als auch hinsichtlich der Erlöse. Mit dem Verkauf virtueller Güter sowie durch das Generieren von Verkäufen über Partner soll das US-Unternehmen einen Jahresumsatz im Bereich zwischen 350 und 600 Millionen Dollar erzielen, je nach Quelle. Der Wert der Firma wird auf bis zu fünf Milliarden Dollar geschätzt.
Während es für das 2007 gegründete Spiele-Startup bisher stetig bergauf ging, steht Zynga seit kurzem vor einem großen Problem: Die Zahl aktiver Spieler des Zynga-Flagschiffs FarmVille sinkt. Zwischen April und Mai ging sie von 82,8 auf 78,4 Millionen zurück. Viele andere Facebook-Spiele sahen ebenfalls einen Rückgang der Nutzerzahlen.
Der wahrscheinlichste Grund: Facebook hat kürzlich die Möglichkeiten für Applikationen begrenzt, Nutzern über das interne Facebook-Benachrichtigungssystem Mitteilungen zu schicken. Gerade Spiele wie FarmVille haben sehr stark auf das System gesetzt, um bei Usern ja nicht in Vergessenheit zu geraten.
Es ist nicht das erste Mal, dass Modifikationen an Facebooks App-Plattform zu weitreichenden Konsequenzen für Entwickler führen. Viele von ihnen setzen ganz oder fast komplett auf Facebook als Distributionskanal und sind so wie Zynga vollständig abhängig von den Launen des Social Networks.
Berichten zufolge ist das Verhältnis von Facebook und Zynga auf einem Tiefpunkt angelangt. Neben Einschränkungen in der Kommunikation mit den Usern stößt dem Gaming-Startup auch Facebooks Bestreben übel auf, die Bezahlung virtueller Güter in Zukunft nur noch über Facebooks eigene Währung abwickeln zu lassen. Von jeder Transaktion mit Facebook Credits behält das soziale Netzwerk eine 30-prozentige Provision.
Zynga hat Facebook nun damit gedroht, die Plattform des Social Networks ganz zu verlassen, und FarmVille bereits Ende vergangenen Jahres vorsorglich auf der eigenen Domain www.farmville.com lanciert. Ein Rückzug von Facebook wäre für Zynga ein herber Schlag und würde das rasant gewachsene Unternehmen mit einem großen Knall auf den Boden der Tatsachen zurückholen.
Quelle: Netzwertig.com
Russen investieren 135 Mio in GROUPON
10.05.2010
Die jüngste Finanzierungsrunde hat 135 Mio US-Dollar in die Kassen des jungen amerikanischen Start-Ups Groupon gespül
Den größten Batzen hat Unternehmensangaben zufolge DST
reingebuttert, der russische Investor hat sich im vergangenen Jahr
bereits an Facebook und dem Spiele-Entwickler Zynga ("Farmville")
beteiligt, zudem wird DST Interesse an dem Instant-Messanger ICQ nachgesagt,
den AOL derzeit an den Mann zu bringen versucht.
Groupon-Fieber: CityDeal rennt DailyDeal weiter davon
07.05.2010
Im Groupon-Segment geht es weiter munter zur Sache.
Allen voran CityDeal (www.citydeal.de) und DailyDeal (www.dailydeal.de) liefern sich weiter ein munteres Gefecht in Sachen Aufmerksamkeit, Werbepräsenz und Finanzierungsrunden. Die Nase vorn hat dabei weiter CityDeal, die Groupon-Adaption aus dem Hause Rocket Internet – dem Inkubator der Samwerbrüder Alexander, Marc und Oliver (auch an deutsche-startups.de beteiligt). Der Marktforscher Nielsen bescheinigt CityDeal im März imposante 1,588 Millionen Unique Visitors. Im Februar waren es gerade einmal 633.000 Unique Visitors. Ein Wachstum von über 150 %. Konkurrent DailyDeal steigert sich von 61.000 Unique Visitors im Februar auf stattliche 771.000 Unique Visitors (+ 1.163,9 %) im März. Trotz des ansehnlichen Wachstumschubes beim Konkurrenten erreicht CityDeal somit momentan doppelt so viele Nutzer wie DailyDeal.
